In der Spielzeit 2012 erwartet Sie, liebe Besucher und Freunde der Taunusbühne, ein besonderer Leckerbissen. Die Komödie Tartuffe gilt unter Theaterkritikern als einer der Höhepunkte im Schaffen des großen französischen Autors Molière: Der scheinheilige Tartuffe erschleicht sich unter dem Deckmantel der Frömmigkeit das Vertrauen Orgons, der ihm nach und nach vertrauensvoll alles in seine Hände gibt, was ihm lieb und teuer ist: Tochter, Frau, Haus und Geld. Dass sich Orgons Familie dagegen zur Wehr setzt, versteht sich von selbst, und so entspinnt sich auf der Bühne ein munteres, spritziges, humorvoll-kritisches Treiben, bei dem im Zuschauerraum vor Lachen kein Auge trocken bleiben wird. Eine Inszenierung unter der Leitung von Andreas Roskos.
Die Premiere war am 15. Juni 2012 auf Burg Hohenstein sein.
Presseartikel Wiesbadener Kurier vom 18.06.2012: Hohenstein Von Heuchelei und religiöser Scheinheiligkeit 18.06.2012 - HOHENSTEIN Von Hannelore Wiedemann Taunusbühne spielt Tartuffe auf Burg Hohenstein / Amateurschauspieler überzeugen auf ganzer Linie Nichts korrigiert die Menschen besser als das Gemälde ihrer Fehler - mit diesen Worten soll der französische Dramatiker Molière seine 1664 uraufgeführte Komödie Tartuffe gegenüber König Ludwig XIV. verteidigt haben. In der Inszenierung der Taunusbühne auf Burg Hohenstein, die am Freitagabend Premiere feierte, ist der Satz Teil des Prologs, mit dem der Dichter in Gestalt von Christian Müller sein Publikum einstimmt auf ein witziges Treiben, gewürzt mit einer gehörigen Brise beißenden Spotts. ... lesen Sie weiter im Wiesbadener Kurier