|
Hallo liebe Kinder!
Sagt mal, habt ihr schon da drüben die zwei frechen Burschen gesehen? Die sägen doch an der Holzbrücke rum, oder? Kennt ihr die Beiden etwa? Ich glaube, das sind Max und Moritz. Lasst uns doch mal lauschen, was die Beiden so vor sich hinmurmeln:
Über Wasser führt ein Steg und darüber geht der Weg Max und Moritz gar nicht träge, sägen heimlich mit der Säge, Ritzeratze! voller Tücke, in die Brücke eine Lücke!
"Ha Max, das wird doch ein Riesenspaß! Wenn der alte Böck da nicht kräftig ins Wasser plumpst!"
"Na klar, Moritz, da wird er mal gewaschen. Der hat's mal wieder nötig! Hahaha, das wird lustig!"
Oje Kinder, was hecken die zwei da bloß aus! Ich bin mal gespannt, was Max und Moritz anstellen. Ihr auch?
Kinder, die heute Wilhelm Busch lesen, betreten eine ihnen fremde Welt. Wer kennt heute noch den Stiefelknecht, das Nachtgeschirr unterm Bett, den Fidibus oder gar den Maikäfer. Diese Utensilien aus vergangener Zeit wollen die Regisseure Brigitte Müller, Hans-Horst Seumel und Ines Ernst den Kindern in ihrer Inszenierung nahe bringen. Vor allem viel Spaß mit "Max und Moritz" und ihren Lausbubengeschichten sollen die Kinder haben, denn W. Busch wusste schon: "Lachen ist Ausdruck großer Behaglichkeit".
|