Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie! Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor;...
Burgfestspiele Hohenstein vom 10. Juni bis zum 16. Juli 2011
Zu ihrem 50. Geburtstag wagt sich die Taunusbühne nun an das meistgespielte Theaterstück auf deutschsprachigen Bühnen und gleichzeitig an das wohl berühmteste Werk deutscher Literatur: Goethes "Faust" - und wird den ersten Teil der Tragödie auf die Freilichtbühne der Burg Hohenstein bringen. Regisseur Michael Klatte und sein Team haben diesen Klassiker für die Burgfestspiele behutsam bearbeitet.
Das Geschick des Protagonisten ist den meisten wohlbekannt: Der ehrgeizige und unzufriedene Universalgelehrte Heinrich Faust sieht sich im Alter mit der Tatsache konfrontiert, dass er nach lebenslangen Studien immernoch nicht alles wissen, erklären und erkennen kann: "Was man nicht weiß, das eben brauchte man, Und was man weiß, kann man nicht brauchen." Auch als 'Mensch unter Menschen' hat er versagt. Als Faust selbst mit Magie nicht weiterkommt und schon zum Giftfläschchen greift, bietet ihm der teuflische Mephisto seine Dienste an. Er und Faust besiegeln einen Pakt, nach dem Fausts Seele im Jenseits Mephisto gehöre wenn dieser es schaffe, Faust auf Erden zu höchster Befriedigung und Glück zu verhelfen. Was Faust nicht weiß ist, dass Mephistos "Hilfsbereitschaft" von einer Wette zwischen jenem und Gott herrührt, die sich darum dreht, ob Faust im Endeffekt den göttlichen oder den teuflischen Weg einschlägt. Mephisto versucht im Zuge seines Plans den grüblerischen Gelehrten abzulenken. Er verjüngt ihn mit Hilfe eines Zaubertranks und bringt ihn unter Leute. Prompt verliebt sich Faust in das fromme Gretchen und stürzt sie bald ins Unglück.
Presseartikel vom 14.06.2011 - Wiesbadener Kurier Das Böse ist mein Element 14.06.2011 - BURG-HOHENSTEIN
Von Hannelore Wiedemann PREMIERE - Im Faust der Taunusbühne auf Burg Hohenstein wird das Böse weiblich Zum Augenblick sagen zu können: Verweile doch, du bist so schön - der Wunsch, der dem Universalgelehrten Heinrich Faust verwehrt bleibt - dem Publikum auf Burg-Hohenstein wird er erfüllt. Zwar mögen es die Gäste der Premiere von Goethes Theaterklassiker in andere, weniger erhabene Worte gekleidet haben. Doch in des Pudels Kern bleibt es bei der Aussage: Jede Minute der rund zweieinhalbstündigen Aufführung im 50. Jahr der Taunusbühne war ein Genuss. ... lesen Sie weiter im Wiesbadener Kurier
Presseartikel vom 04.06.2011 - Wiesbadener Tagblatt Die Gretchenfrage 04.06.2011 - BURG-HOHENSTEIN
Von Hannelore Wiedemann THEATER Taunusbühne spielt den Faust auf Burg Hohenstein Im 50. Jahr ihres Bestehens stellt die Taunusbühne die Gretchenfrage. Können wir den heiligen Faust spielen? Ja, meint Regisseur Michael Klatte, der das bedeutendste Werk der deutschen Literatur in diesem Jahr gemeinsam mit dem Ensemble auf die Freilichtbühne auf Burg Hohenstein bringt. Am Freitag, 10. Juni, ist Premiere. --> lesen Sie weiter im Wiesbadener Tagblatt